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In das Logbuch (abgeleitet von Log, auch Logge; engl. log = [ursprünglich] Holzklotz) wird täglich alles auf die Seefahrt Bezughabende eingetragen und zwar: der gesteuerte Kurs, die Geschwindigkeit, Abtrift, Manöver, Segelführung, Witterung, ferner alle Peilungen. Mittags 12 Uhr wird das Besteck eingetragen.

Beim Einlaufen und Liegen im Hafen werden Einzelheiten zur Tätigkeit eines Lotsen, die Ankerverhältnisse im Hafen oder auf Reede, Wassertiefe, Ebbe- und Flutstrom notiert. Aufnahme ins Logbuch finden auch alle Aktivitäten, welche sich aus dem Seezeremoniell ergeben.

2012-03-26
Der doppelte Nackenschlag

Die Vögel im goldenen Käfig wollen immer ausbrechen.

Die Anderen tun alles für einen goldenen Fressnapf.

Wer eine Zukunft hat bleibt immer am Leben.



Fokuspuller
2012-03-25
Frühling
dunkel rot nix rot nix


abx
2012-03-19
spring
frost that kills the leaves
can't harm the roots
they still grow in frozen ground



emt
2012-03-19
Korrespondenz
a Die Sehnsucht nach richtiger Arbeit
b Bleibt immer unbefriedigt.
a Ich habe mir vorgestellt, dass ich dich mal beschreiben müsste. So kam ich darauf.
b Wir sind doch beide hier.
a Ich halte das nicht für unmöglich.

jpg
2012-03-16
Auf jeden Topf passt ein Deckel
Der Wissenschaftler Dr. Ogi Ogas hat die menschliche Sexualität anhand von Suchanfragen im Internet untersucht. Unter anderem hat er dabei einen Zusammenhang zwischen Ländern und den Vorlieben der dort lebenden Sodomiten festgestellt, die sich wie folgt darstellen:

Neuseeland – Schaf
Großbritannien – Pony
Saudi Arabien – Kamel
Deutschland – Pferd
(Aus eigenen Untersuchungen hinzugefügt:
Serbien - Ziege)


Fokuspuller
2012-03-09
Ungeschleuderte Wäsche auf der Leine
Ein Schlingerkurs
in jedem Fall.


Am Ende
in die Endzeitfalle
getappt?


Und ja,
ein Haus besteht
aus Steinen,

die angeordnet
Wände und Fenster
ergeben.

Ein Dach
wird auch
gern genommen.


Aber was,
wenn wir
durch die Fenster
keine Welt mehr sehen,
sondern Häuser und Bäume,

und eine andere Welt
auf die Wände
projiziert wird?


Die Suche
nach dem Notausgang
bleibt fatal.




Fokuspuller
2012-03-03
Heiner gibt Auskunft
„Ja. Also, ich hab dann ja geheiratet. Die Inge. Hübsch war die. Wirklich nicht zu verachten. Mit der Karriere, das lief ganz gut. Bin noch zu einer anderen Bank gewechselt. Da dann sofort Filialleiter geworden. Mercedes gekauft. Kleines Haus auf Pump. Gut gelebt, so vier fünf Jahre. Ja, gut. Und dann fing die Inge an. Erst wollte sie auch ein Auto. Hab ich ihr eben ein kleines Auto gekauft. War ihr dann zu klein. Hat sie immer meins genommen. Ich also mit dem kleinen Auto unterwegs. Gut. Wär ja nicht so schlimm gewesen. Dann wurde ihr das Haus auch zu klein. Sie meinte immer, wenn die Kinder kommen, dann wär das ja nix. Da müsste mehr Platz sein. Ich also angebaut. Ziemlich hoch verschuldet, aber gut. Sollte eben so sein. Sie also wieder fürs Erste beruhigt. Wir versuchen das mit dem Kind. Klappt nicht. Ob es an ihr lag oder an mir, das wussten wir ja gar nicht. Also weiter probiert. Ein Jahr, noch eins. Kein Kind in Sicht. Ich geh also heimlich zum Arzt. Der Arzt sagt, bei mir wär da was nicht ganz in Ordnung. Ich natürlich ziemlich niedergeschlagen. Aber gut. Dann halt keine Kinder. Sag zuhause nix. Gewöhn mich an den Gedanken. Macht man halt andere Sachen. Urlaub und so. Dachte, vielleicht kauf ich uns mal ein Boot. So ein kleines Motorboot, weißt du. Dass man da mal an die Mosel mit fährt oder sonst wohin. Ist doch auch schön, so auf dem Wasser. Ja. Gut. Und dann wird die auf ein Mal schwanger. Ich natürlich perplex. Noch mal zum Arzt. Der Arzt sagt, nee, da ist nix. Ich wär wohl echt unfruchtbar. Ja, Scheiße. Und die Inge am Jauchzen. Jetzt würden wir ja endlich eine richtige Familie und so weiter. Irgendwann komm ich von der Arbeit früher nach Hause… Ja, kannst du dir ja denken, was ich da vorfinde. Mit dem kleinen Hajopei aus der Geschäftsstelle. Hab ich natürlich sofort rausgeschmissen, den Sack. Ja. Gut. Wusste natürlich nicht, wie der da verwandtschaftlich drin steckt, in der Firma! Wurde das also auch schon mal schlechter. Der Inge nix gesagt. Sie hat auch keine Anstalten gemacht, mal irgendwie das Maul aufzutun. Tja. Der Junge kommt also. Ich tu dann, wie gesagt, als wüsst ich von nix. Ja. Was hättest du denn gemacht? Ja, gut. Und wie der dann zwei wird und drei, da kriegt der auf einmal so ganz rote Haare. Und ich hab ja gar keine roten Haare. Und die Inge auch nicht. Und dann die Fresse von dem Kind – ganz schmal. Und jetzt guck mich mal an. Und die Inge ist jetzt auch nicht gerade fein geschnitten. Ja. Und da war der Fall eben klar. Wir haben dann noch zwei, drei Jahre versucht, das so durchzuziehen. Da hör ich, dass der kleine Wichser, der die Inge geschwängert hat, hinter meinem Rücken wieder rein ist in die Bank und plötzlich quasi mein Vorgesetzter. Schmeißt der mich dann natürlich raus. Ja. Scheiße. Stehst du dann da. Dicken Berg Schulden am Arsch, zahlst den Unterhalt für die Alte, die sich abgesetzt hat, und das verfluchte Kuckuckskind, und weißt nicht weiter. Tja. Da hab ich erst mal einiges probiert, will ich gar nicht erzählen, was alles. Na ja. Und jetzt eben das hier. Ist immerhin einigermaßen sicher, der Job. Und wenn dir einer blöd kommt, kannst du dem wenigstens das Gesicht matschig hauen. Das ging ja bei der Bank nicht. Na. Weißt du ja auch.“

eingespeist von jpg
2012-02-29
Gestern bei der Doris
Aua. Und der Fumler kommt jetzt zum Ficken aufs Regal.

ab
2012-02-28
Mehrfach ungesättigte Fettsau
Und da frage ich mich doch, was macht eigentlich die Pigi? In Zeiten wie diesen? Ob die wohl auf dem Teppich geblieben ist? Nach Glanz und Gloria. Unter anderem die Pigi… Mensch! Der Anspruch bleibt auf dem Trockenen sitzen. Man kann links- und rechtsdrehende Kulturen bei ihrer Wirtschaftskrise beobachten. Und sich den Schniedel schön mit Fanzprantfein einreiben (jetzt auch in Bio!) Ist übrigens das neue Szenegetränk der Liberalen, der Piraten – na ihr wisst schon! Apropos Schniedel, der scheint mir tatsächlich eingeschlafen zu sein, ist mir ja noch nie passiert. Ein äußerst merkwürdiges Gefühl. Das ist, als wärs gar nicht mehr meiner. Na scheiße, dann eben im Stehen. Wohin, das frage ich mich, wohin soll das führen? Aussteigen oder neu anfangen? Aber wo? Und womit! Diese ewigen Anfänge… Kann ich nicht mehr hören. Mehr Licht bitte. Danke. Wo kommt das eigentlich her? Produzieren wir überhaupt noch selbst oder werden wir produziert? Keine neue Frage, sicher, aber viele neue Zusammenhänge. Fernwärme, Rettungsschirme. Oder immer weitere Embargos? Aus Herrenländern. Gegen Herrenländer? Egal. Ach und griechischen Wein, den gibt es jetzt auch in Bio. Aber schön auf dem Teppich bleiben! So, wie es auch die Pigi gemacht hat, da bin ich mir sicher. Das ewige Schwein. Für die anderen gilt: 10 bis 15 Jahre. Mit etwas Glück und jenseits der Zuchtanstalten. Licht jetzt einmal ganz aus bitte.

abx
2012-02-28
Erkläre nichts. Stell es hin. Verschwinde.
Alle Kinder lieben Döner.

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