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In das Logbuch (abgeleitet von Log, auch Logge; engl. log = [ursprünglich] Holzklotz) wird täglich alles auf die Seefahrt Bezughabende eingetragen und zwar: der gesteuerte Kurs, die Geschwindigkeit, Abtrift, Manöver, Segelführung, Witterung, ferner alle Peilungen. Mittags 12 Uhr wird das Besteck eingetragen.

Beim Einlaufen und Liegen im Hafen werden Einzelheiten zur Tätigkeit eines Lotsen, die Ankerverhältnisse im Hafen oder auf Reede, Wassertiefe, Ebbe- und Flutstrom notiert. Aufnahme ins Logbuch finden auch alle Aktivitäten, welche sich aus dem Seezeremoniell ergeben.

2011-12-11
stürmisch
Im Regen gestanden
gewartet auf vogelfrei
ein Plunderteilchen bitte
einen süßen Sonnenfinger
für diese Warterei

Soll ich dir sagen
wo es blutet?
Das glaubst du nicht
aber das Dach
auf dem die Vögel sonst sitzen
singend, sich sehnend
ist undicht
es tropfen Gedanken durch

ab
2011-12-11
Alleine vor dem Rechner
En vérité, je veux être seul et je ne le suis pas!
On se regarde vivre mal et on se dit : « je suis malheureux et personne ne le sait». Dès qu’il y a une main tendue, on la prend mais on est vaincu par cette amitié soudaine, par l’autre qui vient à vous.
La solitude se vit difficilement. Le drame des solitaires, c’est qu’ils s’arrangent toujours pour ne pas être seuls.

In Wahrheit, ich will allein sein und ich bin mir nicht!
Es sieht schlecht zu leben und zu sagen: "Ich bin arm, und niemand weiß." Immer, wenn es eine helfende Hand, sie nimmt aber wird durch diese plötzliche Freundschaft besiegt, die anderen, die zu Ihnen kommt.
Einsamkeit ist ein schwieriges Leben. Das Drama des einsamen ist, dass sie schaffen es immer zu vermeiden, allein zu sein.

En vérité, je veux être seule et je ne suis pas!
Il semble mauvais à vivre et à dire: «. Je suis pauvre, et personne ne sait" Chaque fois qu'il ya un coup de main, mais ils seront vaincus par cette amitié soudaine, l'autre qui vient à vous.
La solitude est une vie difficile. Le drame de la solitude, c'est qu'ils s'arrangent toujours pour éviter d'être seul.

In Wahrheit, ich will allein sein und ich bin mir nicht!
Es scheint falsch zu leben und zu sagen: ". Ich bin arm, und niemand weiß, "Wann immer es eine Hand, aber sie werden durch diese plötzliche Freundschaft, eine, die zu Ihnen kommt besiegt werden.
Einsamkeit ist ein hartes Leben. Das Drama der Einsamkeit ist, dass sie schaffen es immer zu vermeiden, allein zu sein.

En vérité, je veux être seule et je ne suis pas!
Il semble y avoir tort et à vivre à raconter. "Je suis pauvre, et personne ne sait," Chaque fois qu'il ya une main, mais ils seront vaincus par cette amitié soudaine, on en vient à vous.
La solitude est une vie difficile. Le drame de la solitude qui est, ils s'arrangent toujours pour éviter d'être seul.

In Wahrheit, ich will allein sein und ich bin mir nicht!
Es scheint falsch zu sein und leben zu erzählen. "Ich bin arm, und niemand weiß," Wann immer es eine Hand, aber sie werden durch diese plötzliche Freundschaft besiegt werden, kommen wir zu Ihnen.
Einsamkeit ist ein hartes Leben. Das Drama der Einsamkeit das heißt, sie schaffen es immer zu vermeiden, allein zu sein.

En vérité, je veux être seule et je ne suis pas!
Il semble y avoir tort et à vivre à raconter. «Je suis pauvre, et personne ne sait," Chaque fois qu'il ya une main, mais ils seront vaincus par cette amitié soudaine, nous viennent à vous.
La solitude est une vie difficile. Le drame de la solitude qui est, ils le font pour éviter de jamais être seul.

In Wahrheit, ich will allein sein und ich bin mir nicht!
Es scheint falsch zu sein und leben zu erzählen. "Ich bin arm, und niemand weiß," Wann immer es eine Hand, aber sie werden durch diese plötzliche Freundschaft besiegt werden, kommen wir zu Ihnen.
Einsamkeit ist ein hartes Leben. Das Drama der Einsamkeit, ist, tun sie es zu vermeiden, immer allein zu sein.

En vérité, je veux être seule et je ne suis pas!
Il semble y avoir tort et à vivre à raconter. «Je suis pauvre, et personne ne sait," Chaque fois qu'il ya une main, mais ils seront vaincus par cette amitié soudaine, nous viennent à vous.
La solitude est une vie difficile. Le drame de la solitude, est, ils le font pour éviter de jamais être seul.

Original : Leo Ferré
Übersetzungen : Google translater

Fokuspuller

2011-12-08
Engel. Weil bald Weihnachten ist.
Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, auf das er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo vor uns eine Kette von Begebenheiten erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, dass der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.

Walter Benjamin
2011-12-04
Kleingeld
Für jedes graue Haar
einen Gedanken
der es Wert ist
in Worte zu fallen

Mit meinem Reichtum
könnte ich Brücken verhindern
die Sinn mit Ohnmacht verbinden
und Mauern zerschlagen
die das Mögliche
trennen vom Traum

Freunden würde ich
Wahres schenken

ab
2011-11-27
Licht

Reite meine Geister
sei so lieb
und wenn es dir
die Sprache verschlägt
geh in die Flanken

Dreh dich nicht
ich bin nicht da
ich habe nur einmal
kurz Licht gemacht

Das war am Mittag
die Frau vor der Tür
hat schütternes Haar
sie will ihren Anwalt sprechen

ab
2011-11-26
fundstück der woche
eine schwarze jutetasche, darin mehrere kassetten, musikmixkassetten.
alle ziemlich alt, mindestens zehn jahre.
jeden tag wird nun blind in die tasche gegriffen, eine kassette gezogen und eingelegt.
jeden tag ein ein schmunzeln, ein kopfnicken, ein behutsames erinnern.
kindliche freude.


emt






2011-11-25
Gelsenkirchen von Georg Kreisler
Was seh' in der Ferne ich blitzen?
Vom Kirchturm die Spitzen!
Die Heimat ist nah!
Was hör' ich hier in der Menge?
Vertraut sind die Klänge!
Mein Freund wir sind da!

Hände strecken sich
Und Hälse recken sich
Und freudig grüßt man jetzt die Seinen
Fahnen flattern
Und Kanonen knattern –
Ja, die ganze Stadt ist auf den Beinen

Nur ein altes Mütterlein spricht:
„Wir warteten so, du bliebst so lang fort –
Das schickt sich doch nicht!
Doch nun bist du wieder zurück
Nun bleibe daheim und ruhe dich aus
Genieße Dein Glück!“

Breite Straßen voller Sonnenschein
Und alle Häuser laden dich zum Gastmahl ein
Frohe Mienen zeigt hier jedermann
Weil man nur hier zufrieden sein kann!

Denn sehen Sie, das hat
Nur uns're Heimatstadt!

Das gibt es nur bei uns in Gelsenkirchen!
Herrliche Stadt der großdeutschen Kohlenbergwerkindustrie
Das gibt es nur bei uns in Gelsenkirchen!
In unserer einzigartigen Brennstoffdemokratie!

Lieblich schweben durch die Luft die schwarzen Dämpfe
Und mit heiterem Gesang
Nimmt man Kohlen in Empfang
Wer zu lang dort lebt, bekommt beim Atmen leichte Krämpfe –
Aber wer lebt dort schon lang?

Das gibt es nur bei uns in Gelsenkirchen
Fahren auch Sie, statt an die Riviera, im Urlaub zu uns!
Ruhen Sie aus im Schatten der Meiler
Auf einem Strand von Anthrazit!
Statt der Seeluft atmen Sie Pressluft
Oder Kohlendioxyd!
Unsere Hochöfen sind im strengsten Winter warm –
Schließen Sie Freundschaft mit unserem Gelsenkirchener Charme!

Wo ist der Kinobesuch und der Alkoholismus erheblicher?
Wo ist die Bettwäsche grau und die Seifenreklame vergeblich?
Wo verspottet man Diogenes, weil er zufrieden war mit einer Tonne?
Wo wird der Vierjahresplan erfüllt – alle vier Jahre sehen wir die Sonne?
Wem klingt der Bohrhammerlärm täglich durchs rußige Ohr?
Wer hat den norddeutschen Ernst verbunden mit Schweizer Humor?

Ja sehen Sie, das hat
Nur uns're Heimatstadt!

Das gibt es nur bei uns in Gelsenkirchen!
Nicht in Berlin und nicht in New York und nicht in Paris!
Das gibt es nur bei uns in Gelsenkirchen!
In unserem urgemütlichen Grubengasparadies!

Täglich geht der junge Kumpel wohlgesittet
Immer runter in den Schacht
Und dann munter durch die Nacht
Ich war selbst als Kumpel einen ganzen Tag verschüttet
Aber ich hab' mir gedacht:

So ist es mal bei uns in Gelsenkirchen!
Sicherlich gräbt man mich, wenn man Kohle braucht, wieder aus
Wir sind schließlich nicht barbarisch
Wie in and'ren Metropolen
Wir haben Häuser, Autos, Banken –
Ja aus Kohlen macht man Kohlen
Und es schlägt bei uns, besonders unter'm Nerz
Unser berühmtes goldenes Gelsenkirchener . . .
Herren und Damen –
Alle von Rang und von Namen –
Kommen zu uns – und fahr'n gleich wieder weg
Damen und Herren hören von unser'n Karrieren
Und schau'n es sich an – und kriegen einen Schreck

In Bochum
Gibt es och Um-
Sätze
Doch drum setze
Ich mich nicht hinein
In London
Kann man schon
Dann und wann
Doch nur dann und wann
Glücklich sein
Auch führ ich
Gern nach Zürich
Doch ist das Leben dort zu provinziell und still
Ich könnt 'ne Villa
In Manila
Haben – doch ich weiß nicht recht ob ich das wirklich will!

In Lima gibt es Bohnen
In Schanghai gibt es Reis
In Carolina gibt's Melonen
In Wladiwostock gibt es Eis
In Wien gibt es Wein
In Bonn gibt's Partein
In Sydney gibt's ein Känguruh, das dauernd galoppiert
In Bankok gibt's Befehle
In Kairo gibt's Kamele
In Hollywood die Monroe – und nicht synchronisiert
In München gibt es Bock
In Hamburg gibt es Grog
Im Kongo gibt's Metall
In Moskau gibt's Krawall
In Köln einen Dom
In Prag einen Strom
In Genf einen See
In Kanada Schnee
In Baden ein Spiel
In Kiel einen Kiel –
Aber wo gibt es Kohle?
Steinkohle, Braunkohle, Torfkohle
Holzkohle, Knochenkohle, Tierkohle
Blumenkohle, schöne dreckige Kohle
Wo gibt es die? –

Erraten!

. . . Unser Theater spielt jeden Tag ein anderes Stück!

. . . Ja, in der Bildung steh'n wir vor Niemand and'rem zurück
Und die Bildung kann man gar nicht übertreiben
Doch das Fernsehn hilft uns sehr
Film und Funk sogar noch mehr
Gute Bücher haben wir – nur das Lesen und das Schreiben
Fällt uns noch manchmal recht schwer

Das gibt es nur bei uns in Gelsenkirchen!
Wer es nicht kennt, der seh' es sich an, solang bis er's glaubt
Sollten Sie es noch nicht kennen
Dann ist wirklich höchste Zeit
Nehmen Sie nur einen kleinen Koffer
Denn die Reise ist nicht weit!
Doch ich selber fahr' bestimmt nie wieder hin –
Weil ich bereits ein uralter Gelsenkirchener bin!
Ich kenn's schon zu gut –
Weil ich ein alter Gelsenkirchener bin!
Ich hust' noch heute –
Weil ich ein alter Gelsenkirchener bin!
Das kommt vom Klima –
Weil ich ein alter Gelsenkirchener bin!
2011-11-22
Frage XIII - Oder was wir sonst noch von Schokoriegeln lernen können...
Wieso erfahre ich erst heute, dass Langeweile jetzt Depression heißt?

BK
2011-11-20
An einem Tag wie diesem
freu ich mich auf 2stündige Spaziergänge und ein heißes Bad. Zeitlunglesen ist in der Badewanne schwierig, aber die Zeit will mir alternative Modelle zum Kapitalismus vorstellen. Ich denke an Griechenland und lache.
Wenn sich irgendwas bewarheitet hat in der ganzen Hysterie um die Rettung der Eurozone (es geht so mal überhaupt nicht um Griechenland), dann dass dieses System alternativlos ist. Zumindest solange es nicht komplett zusammenbricht.
2011-11-18
Selbstbild
Ich schieße Bilder von mir. Banal. Ich mache Folgendes: ich photoshope eine zusätzliche Lichtquelle, die rückt meine Nase ins rechte Licht. Dafür habe ich aber hinter der rechten Schulter einen hässlichen Schatten. Keine Ahnung. Schuld ist möglicherweise die Raufasertapete. Ich glätte sie. Dann die Augen. Es sind offenbar meine, aber sie touchen mich nicht. Dann vielleicht die Klamotten. Ich stelle fest, je weniger ich anhabe, desto zeitloser werde ich. Ok. Das überfordert mich im Moment; ich beginne mit einem Käsekuchen. Und beende ihn. Ab in die Röhre damit. Ich überprüfe die Augen im Spiegel. Schon besser. Mein Atelier ist eigentlich mein Schlafzimmer im Baumhaus. Egal. Ich neutralisiere meine Umgebung mit einen einfachen Trick. Ich stelle mich vor meine urbane Wand und begrenze diese dezent durch einen Winkel mit Tapetenoptik im rechten Bildrand. Mich stelle ich ebenfalls rechts, links vom Tapetenwinkel. Perfekt positioniert. Die Augen strahlen hoffentlich noch inmitten all der Haut. Ob ich Zähne zeigen soll? Füße? Popo? Du spinnst! Das Mobilgerät. Jetzt nicht! Ich probiere einen Hut und diverse Mützen. Und extrem alte Shirts die ich nie anhabe in der Wirklichkeit. Albern. KARTE VOLL. Bin ich erleichtert oder wütend? Bin ich überhaupt im Moment. Der Kuchen, fuck. Ich kann ihn riechen, verbranntes Karamell. Sieht aus wie vom Mond geschossen. Wie alt bin ich eigentlich? ab