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Aus der Inszenierung:

„Die Frage ist doch, die Frage ist, ob ich es gut sein lasse, ob ich nehme was eben ist, oder ob ich alles verwerfe und weiterhin auf etwas Ganzes hoffe. Aber was könnte das sein?“

Was könnte das sein? Im Laufe der Jahre haben wir schon einige magische Momente gehabt, die sich im Nachhinein meistens wieder relativiert haben. Aber wie lebt es sich denn in der Relativität? Relativ gut? Relativ schlecht? Unsere Hoffnungen aber sind immer absolut, an einen perfekten Nachmittag, den Traumjob, den Lottogewinn und natürlich an die Liebe. Die Hoffnung, irgendwann mal anzukommen.

Ach, und dann müssen wir ja noch die ganze Zeit über Funktionieren. Im Beruf, im Umgang mit den Kunden, und viel schwieriger noch mit den Kollegen. Beim bedienen des Fahrkartenautomaten. Im Bett.

Ist Glück am Ende vielleicht nichts anderes als das Funktionieren?

Regie:     Boris Mercelot
Spiel: Andreas Browa & Dorian Palm
Assistenz: Thorsten Eisentraut
Dramaturgische Begleitung: Benjamin Karalic